Massivbau
Mit jahrzehntelanger Bewährung bietet der Massivbau optimale Lösungen für anspruchsvolle Tragwerke vom Wohnungsbau bis zum Industriebau. Durch präzise statische Berechnungen und innovative Planungsansätze realisieren wir wirtschaftliche und dauerhafte Konstruktionen in Stahlbeton und Mauerwerk.
Entwurf und Konzeption von Tragwerken
- Wahl geeigneter Tragwerksysteme (z. B. Platten-, Scheiben- oder Rahmenkonstruktionen)
- Berücksichtigung von architektonischen, funktionalen und wirtschaftlichen Anforderungen
- Vordimensionierung und Materialwahl (z. B. Stahlbeton, Spannbeton, Mauerwerk)
Statische Berechnung und Bemessung
- Ermittlung von Einwirkungen (Eigengewicht, Nutzlasten, Wind, Erdbeben etc.)
- Nachweise der Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit nach Normen (z. B. Eurocode 2)
- Bemessung der Bauteile wie Decken, Wände, Stützen, Fundamente
Konstruktive Durcharbeitung und Ausführungsplanung
- Detaillierung der Anschlüsse, Bewehrungsführung, Fugenplanung
- Erstellung von Schal- und Bewehrungsplänen
- Abstimmung mit Bauablauf und Bauausführung
FAQs
Die Tragwerksplanung im Massivbau umfasst die statische und konstruktive Auslegung tragender Bauteile aus Beton, Stahlbeton, Spannbeton oder Mauerwerk. Ziel ist es, ein sicheres, dauerhaftes und gebrauchstaugliches Tragwerk zu schaffen, das alle Einwirkungen zuverlässig in den Baugrund ableitet. Die Planung erfolgt auf Grundlage gesetzlicher Vorgaben und technischer Normen und ist ein wesentlicher Bestandteil jedes Bauvorhabens – vom Einfamilienhaus bis zum Großprojekt.
In der Tragwerksplanung werden verschiedene Arten von Lasten berücksichtigt. Dazu zählen ständige Lasten wie das Eigengewicht der Bauteile, veränderliche Lasten wie Nutzlasten aus Personenverkehr oder Einrichtung, sowie klimatische Einwirkungen wie Wind und Schnee. Auch außergewöhnliche Lastfälle, etwa Erdbeben oder Anpralllasten, müssen bei Bedarf in die Berechnung einbezogen werden. Die Erfassung und Kombination dieser Lasten erfolgt nach Eurocode 1.
Beton und Mauerwerk gelten als nicht brennbare Baustoffe mit sehr guten brandschutztechnischen Eigenschaften. Massivbauteile behalten auch bei hohen Temperaturen über lange Zeit ihre Tragfähigkeit. In der Tragwerksplanung wird der erforderliche Feuerwiderstand – zum Beispiel REI 30, 60 oder 90 Minuten – durch die Wahl geeigneter Bauteildicken, Bewehrungsüberdeckung und konstruktiver Details sichergestellt. Die Bemessung erfolgt nach Eurocode 2 Teil 1-2 für den Brandfall.